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BUND Olfen

Wir haben es satt!

18. Januar 2020 | BUND, Klimawandel, Landwirtschaft, Massentierhaltung, Nachhaltigkeit

Kommt mit am 18. Januar in Berlin!

Januar 2017 in Berlin Wir haben es satt!  (M. Höft-Tombrink)

Kommen auch Sie zur "Wir haben es satt" -Demo am 18.1.2020 in Berlin!

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an.

Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn sich die Agrarminister*innen der Welt in Berlin treffen, bringen wir unsere Forderungen in die Schlagzeilen.

Während drinnen über Landwirtschaft, Fördergelder und dem Handelsabkommen „Mercosur“ geredet wird, schlagen wir draußen Alarm. Auf der 10. "Wir haben es satt!"-Demo streiten wir für die Agrar- und Ernährungswende!

Auch Mitglieder der Olfener BUND-Ortsgruppe und der Kreisgruppe Coesfeld werden am 18. Januar in Berlin für eine bessere Agrarpolitik demonstrieren.

Das Wichtigste in aller Kürze:

Problem:     100.000 Höfe mussten in den letzten 10 Jahren aufgeben! 
Wir fordern:
- Die Subventionspolitik muss das Höfesterben stoppen. Die Landwirte und ihre Familien
  müssen vom Ertrag ihrer Höfe leben können              

Problem:     Milliarden-Subventionen flossen an die, die viel Land besitzen!
Wir fordern: 
- Gezielte Subventionen sollen die bäuerliche Landwirtschaft fördern.
- Fördergelder für Bauernhöfe, die ihre Tiere gut halten und das Klima schützen.
- Förderung von artgerechter Tierhaltung.
- Förderung für die Herstellung von unbelasteten Lebensmittel.

Problem:     Flächendeckender Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten und lässt die
                     Landschaft mit ihrer Tier- und Pflanzenvielfalt verarmen!

Wir fordern: 
-Verbot von Agrargiften, die die Artenvielfalt zerstören.
- Insektensterben stoppen.
- Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.
- Verbot von Gülleeinfuhr aus den Nachbarländern.
- Schutz von Grund- und Oberflächenwasser.

Problem:     Das Mercosur-Freihandelsabkommen fördert das Abbrennen der Regenwälder für
                     Gen-Soja, überschwemmt mit Dumpingpreisen den globalen Süden, raubt den
                     dortigen Bauern die Existenz und heizt die Klimakrise in einem gefährlichen Maße an!

Wir fordern: 
-  Stoppt das Mercosur-Abkommen.
- Sorgt für fairen Handel - global nicht nur national -.
- Macht Druck auf die Verantwortlichen, die zusehen wie die Regenwälder brennen
- Kennzeichenpflicht für Fleisch von Tieren, die mit genverändertem Futter gemästet wurden.
  Die gentechnisch gebrachten Eigenschaften der Nutzpflanzen sind nahezu ausschließlich
  Herbizidtoleranzen und Insektenresistenzen, Ergebnisse wie höherer Vitamingehalt oder höherer
  Nährwert lassen trotz jahrelanger Forschung auf sich warten.

Leute, es rennt uns die Zeit weg und die Regierungen, unsere wie auch andere, tun nichts und man sollte meinen, die wollen die ganze Sache aussitzen.

Wir wollen uns gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.

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