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BUND Olfen

Heuarbeiten

06. August 2019

Sommer auf der Apfelwiese

 (J. Kratz)

Nachdem unser Imker, Joachim Jung, die Wiesen im Alleingang gemäht hat und alles Dank des trockenen Wetters abgetrocknet war, kam die ebenfalls sehr mühselige Arbeit des Zusammenrechens. Da die Wiesen sehr holperig und uneben sind, blieb die Harke oft stecken und es war gut, dass es so viele fleißige Helfer gab.

Mit Hilfe einer großen Plane konnte das gesammelte Heu dann Richtung Einfahrt gezogen werden, wo es dann von einem befreundeten Bauern abgeholt wurde.

Leider sind die heutigen landwirtschaftlichen Maschinen, insbesondere auch die Mähmaschinen, zu groß, um „mal eben“ auf unserer Wiese zu mähen und zusammen zu rechen. Die Bäume, deren unteren Äste ja auch sehr tief hängen, würden beschädigt werden und der Platz zwischen den Bäumen reicht einfach nicht zum Rangieren. Also ist weiterhin die schweißtreibende Handarbeit gefragt.

Wer also mal so richtiges nostalgisches „Landleben-Feeling“ erleben möchte, darf sich im nächsten Jahr gerne auf der Wiese einfinden und mithelfen. Frische Luft, Bewegung und viel Spaß sind garantiert und einen Kaffee gibt es meist auch.

Auch das Gießen der Bäume ist sehr mühselig, da auf der einen Seite die Schwengelpumpe bedienen werden muss und dann die gefüllten Gießkannen zum Baum getragen werden. Da bekommt man mit der Zeit lange Arme, da jeder Baum mindestens 4 Gießkannen voll braucht. Bevorzugt wurden natürlich die neu gepflanzten Bäumchen, die sich noch nicht alleine versorgen können. Die alten Bäume haben hoffentlich Wurzeln, die tief genug gehen, um auch eine längere Trockenheit zu überstehen. Trotzdem sieht man hier welke Blätter und nur kleingewachsene Früchte. Der Wasserbedarf ist so groß, dass das ohne ausreichend Regen kaum zu schaffen ist.
Viele Äpfel haben leider auch einen Sonnenbrand, bedingt durch die sehr heiße Sonneneinstrahlung und das lichter werdende Laub.

Auf der Wiese 2 haben wir jetzt einen großen 1 m³ Wassertank aufgestellt, den wir per Schlauch mit Wasser befüllen können, das uns freundlicherweise von der Fam. Smula zur Verfügung gestellt wird.
So kann jeder, der möchte, die Gießkannen befüllen und die Bäume wässern.

Und so kann man ja schon mal auf die Idee kommen, die Schubkarre direkt unter der Pumpe zu füllen um das Wasser so zum Baum zu transportieren. Leider ist diese Idee am holprigen Boden gescheitert.

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